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Text Korrektur leicht gemacht mit diesen 11 genialen Tricks

Text Korrektur leicht gemacht

 

 

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Einen neuen Blogbeitrag, einen Ratgeber oder einen Brief geschrieben zu haben, ist ein gutes GefĂŒhl, zumindest fĂŒr mich. Wenn da nicht dieser stĂ€ndige Begleiter in meinem Kopf sagen wĂŒrde: „Sicher, dass mit der Rechtschreibung wiiirklich alles passt? Bestimmt hast du was ĂŒbersehen.“

Nun könnte ich das ignorieren, aber das wÀre wenig professionell. Deshalb gebe ich keinen einzigen Text ohne Korrektur aus der Hand. Und du solltest das auch nicht tun.

Ich möchte dir hier meine 11 besten Tricks vorstellen, mit denen ich (fast) jeden Rechtschreibfehler in meinen Texten finde.

 

Tipp 1: Halbfertiges wird nicht korrigiert

 

Text Korrektur leicht gemacht Tricks

 

Du isst ja auch keine rohen Pommes. 😉

Vielleicht kennst du das Problem: Du hast deinen neuen Blogartikel geschrieben und plötzlich fallen dir noch zig Sachen ein, die du einarbeiten, umstellen oder streichen möchtest. Ganze AbsĂ€tze werden verĂ€ndert. SĂ€tze neu geschrieben. Einzelne Wörter hinzugefĂŒgt. Schließlich soll der Artikel bestmöglich auf die BedĂŒrfnisse deiner Zielgruppe abgestimmt sein.

Da macht es wenig Sinn, frĂŒhzeitig in den Korrekturmodus zu fallen. Du solltest den Text zunĂ€chst fertigstellen, ehe du mit der Suche nach Rechtschreibfehlern beginnst. Andernfalls hast du die doppelte oder die dreifache Arbeit.

Merke: Erst der fertige Text, dann das Korrektur-VergnĂŒgen!

 

Tipp 2: Text „ziehen“ lassen

 

Wie ich das meine? Ganz einfach: Abwarten und Tee trinken oder eine Nacht darĂŒber schlafen. Dies hat zwei entscheidende Vorteile:

  1. Du gewinnst etwas Abstand und kannst neue Kraft tanken
  2. Die Fehlersuche fÀllt dir hierdurch leichter

Ich handhabe es meistens so, dass ich den fertigen Text einmal lese und ihn dann mehrere Stunden, Tage oder in „ExtremfĂ€llen“ – wie bei meinen Kurzgeschichten – sogar mehrere Wochen „ziehen“ lasse.

Dies ergibt einen neuen Blickwinkel, mit dem du das Beste aus jedem einzelnen Text herausholen kannst.

 

Tipp 3: Text ausdrucken

 

Viele meiner Kollegen schauen sich die Texte ausschließlich am Bildschirm an. Zwar fĂŒhren sie mehrere KorrekturdurchgĂ€nge durch, jedoch finden sie meist nicht alle Fehler. Ich habe mir daher angewöhnt, den Text nach der ersten Korrektur am Bildschirm auszudrucken, da dies eine neue „Perspektive“ ermöglicht.

Und auch die allerletzte Korrektur fĂŒhre ich an einem Druckexemplar durch.

Übrigens ist es mir wichtig, nicht zu viel Papier und Druckertinte zu verbrauchen, der Umwelt zuliebe. Wenn es möglich ist, verkleinere ich die Schrift fĂŒr den Ausdruck und drucke beidseitig.

 

Tipp 4: Text Korrektur am Nebenschauplatz

 

Den ganzen Tag am Schreibtisch zu sitzen und hochwertige Inhalte zu verfassen, kostet viel Kraft. Und so schön der Arbeitsplatz auch sein mag (meiner ist es zumindest) – es tut dennoch gut, hin und wieder in einer anderen Umgebung zu arbeiten, um unterbewusst neue EindrĂŒcke zu sammeln.

Sobald du dir deinen Text ausgedruckt hast, such dir doch einfach mal einen Platz, der nichts mit deinem Schreibtisch oder dem BĂŒro zu tun hat. Der Balkon, das Sofa, der KĂŒchentisch. Ich persönlich korrigiere meine Texte gern auf meinem Stepper, den ich mir unter meinem Stehschreibtisch platziert habe. Nicht, weil ich ne Sportskanone bin, sondern einfach, um in Bewegung zu bleiben. 😉

Und im Sommer setze ich mich fĂŒr die Korrektur meiner Texte gern an den See.

 

 

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Text selbst korrigieren: Kleine VerÀnderungen erleichtern die Fehlersuche

 

Tipp 5: Verstecke den Text

 

Kuckuck? Ja wo ist er denn, dein Text? NatĂŒrlich sollst du ihn nicht so gut verstecken, dass du ihn nicht mehr wiederfindest. 😉

Es macht aber Sinn, beim Lesen des Artikels nur die aktuelle Zeile sichtbar zu machen und den Rest abzudecken. Auf diese Weise kannst du dich vollkommen auf die aktuellen Worte konzentrieren. Du visualisierst deutlich besser.

Ob du zum Abdecken ein Lesezeichen, ein Blatt Papier oder die Tageszeitung von gestern verwendest, bleibt dir ĂŒberlassen.

 

Tipp 6: VerÀndere das Schriftbild

 

Oft ist es der Gewöhnungseffekt, der dazu fĂŒhrt, dass wir den Wald vor lauter BĂ€umen nicht sehen und 20 Mal denselben Fehler ĂŒberlesen.

Diesen Bann kannst du brechen, indem du die Schriftart deines Dokumentes umstellst. Je verschnörkelter die Schrift, desto besser, denn dies sorgt dafĂŒr, dass du dich auf das Lesen jedes einzelnen Buchstaben konzentrieren musst.

Das hilft vor allem, um FlĂŒchtigkeitsfehler aufzuspĂŒren, wenn du beispielsweise statt „dir“ „die“ geschrieben hast.

Ich verwende bei der Korrektur gern eine „Handschrift“. Diese sollte aber eine lesbare GrĂ¶ĂŸe haben.

 

Tipp 7: Und wenn Sie nicht gestorben sind
 Beginne mit dem Schluss

 

Du wirst bemerken, wie genau du dich auf das Korrekturlesen konzentrieren kannst, wenn du das „Problem“ mal von hinten her aufrollst. Beginne mit dem letzten Wort deines Textes und arbeite dich langsam nach vorn vor. Das hilft dabei, typische FlĂŒchtigkeitsfehler zu finden.

Der Vorteil bei dieser Methode ist, dass du deinen Artikel nicht mehr nur ĂŒberfliegst, weil du den Zusammenhang ja bereits kennst. Du liest stattdessen langsam und Wort fĂŒr Wort.

 

Tipp 8: Lies laut

 

Und ja, das meine ich ernst. Auch wenn du dir im ersten Moment vielleicht albern vorkommst, kann das laute Lesen dazu beitragen, den einen oder anderen Fehler zu finden.

Abgesehen von Rechtschreibfehlern werden dir möglicherweise „Formulierungs-UnfĂ€lle“ auffallen, die du beim bloßen Überfliegen gar nicht bemerkst. Wenn du den Text nĂ€mlich laut hörst, entsteht hierdurch ein neuer Eindruck.

Ich nehme einige meiner Geschichten, wie beispielsweise die „Mutti-Panik“, sogar auf und höre sie mir spĂ€ter an, um Logik- und Formulierungsfehler zu finden.

 

Text fehlerfrei schreiben mit nĂŒtzlichen „Tools“

 

Text fehlerfrei schreiben

 

 

Tipp 9: Nutze die Funktionen deines Textverarbeitungsprogrammes

 

Wenn du deine Texte in Word erstellst – egal ob in Deutsch, Englisch, NiederlĂ€ndisch, Französisch, Spanisch oder Chinesisch rĂŒckwĂ€rts – kannst du von der automatischen RechtschreibprĂŒfung profitieren. Diese funktioniert allerdings nur, wenn du zuvor die korrekte Sprache gewĂ€hlt hast.

Die aktuell gewĂ€hlte Sprache findest du, indem du im Word-MenĂŒ auf „ÜberprĂŒfen“ und dann auf „Sprache“ klickst. Dort kannst du alle notwendigen Einstellungen vornehmen.

Achtung:

Nur weil die Sprache „Deutsch“ ausgewĂ€hlt ist, bedeutet dies noch lange nicht, dass die Korrektur nach den deutschen Standards erfolgt, denn auch in der Schweiz, in Österreich, in Luxemburg und in Liechtenstein wird zum Teil Deutsch gesprochen. Allerdings gibt es dort gesonderte Regelungen zur Rechtschreibung und Grammatik.

 

Tipp 10: Duden online kostenlos nutzen

 

Sowohl zur UnterstĂŒtzung der Rechtschreib- als auch zur GrammatikprĂŒfung kannst du das kostenlose Online-Tool von Duden verwenden.

 

Duden online Korrektor

 

Dort gibst du einfach den gewĂŒnschten Textabschnitt ein und schon werden Rechtschreibfehler in Rot und Grammatikfehler in GrĂŒn angezeigt.

Achtung

Seit der neuen deutschen Rechtschreibung gibt es sowohl einen Dudenvorschlag als auch eine ebenfalls richtige Alternative. Am besten, legst du dich im Vorfeld fest, welche dieser Varianten du IMMER verwenden möchtest, damit die Wörter innerhalb des Textes einheitlich geschrieben sind.

Beispiel

Du kannst „Delfin“ oder „Delphin“ schreiben. Beides ist richtig. Innerhalb eines Textes solltest du aber entweder immer „Delfin“ oder „Delphin“ schreiben und nicht beides mischen.

 

Tipp 11: Welche sind deine „Schandtaten“?

 

Gib es zu: Auch du machst einen bestimmten Fehler immer und immer wieder.

Ich kann mich noch erinnern, dass ich in der Schule stets „giebt“ statt „gibt“ geschrieben habe. 😉 Es hat ziemlich lange gedauert, bis ich diesen Fehler nicht mehr machte, aber irgendwann hab ich es doch geschafft. *Auf dem Kopf steh und freu* . 😉

Wenn du derartige „Schandtaten“ zu verbuchen hast, lege dir schnellstmöglich eine Liste mit deiner persönlichen Fehler-Top-Was-weiß-ich-wie-viel an und verwende diese als dein persönliches Korrektur-Tool.

Du kannst die Fehler nach und nach abarbeiten und den Text dahingehend gezielt ĂŒberprĂŒfen.

Positiver Effekt: Durch diese Herangehensweise wirst du bestimmte Fehler nach einiger Zeit gar nicht mehr machen, weil du dazulernst.

Übrigens: Duden bietet dir eine „Liste der rechtschreiblich schweren Wörter“ (Ich liebe diese Bezeichnung) an, die du kostenlos verwenden kannst.

 

Das Dilemma mit den doppelten Leerzeichen

 

Absatzmarke doppelte Leerzeichen

 

Bist du ein Experte im Setzen doppelter Leerzeichen? Dann habe ich hier einen Extra-Tipp fĂŒr dich.

Du kannst in Word (ich denke, in anderen Textverarbeitungsprogrammen wird es Àhnlich sein) die sogenannte Absatzmarke setzen. Mit dieser werden dir unter anderem Leerzeichen angezeigt.

Die Absatzmarke sieht folgendermaßen aus:

 

Absatzmarke

 

Du findest Sie in der MenĂŒleiste.

Außerdem kannst du die „Suchen und Ersetzen-Funktion“ gezielt verwenden, um doppelte Leerzeichen zu finden.

FĂŒhre hierzu die folgenden Schritte aus:

  1. Klicke im MenĂŒ auf „Ersetzen“
  2. In der Spalte „Suchen nach“ drĂŒckst du zweimal auf die Leertaste
  3. Danach klickst du in der Zeile „Ersetzen durch“ einmal auf die Leertaste
  4. Anschließend bestĂ€tigst du mit „Alle ersetzen“, sodass sĂ€mtliche doppelten Leerzeichen automatisch ersetzt werden

In meinem Dokument waren es ĂŒbrigens drei zu ersetzende Doppelte. 😉

 

Doppelte Leerzeichen suchen und ersetzen

 

Text korrigieren: Wie viele KorrekturdurchgÀnge sind denn eigentlich nötig?

 

Das kommt auf dein persönliches Ermessen und auch darauf an, wie „professionell“ dein Text letztendlich sein muss.

Ich rate grundsĂ€tzlich zu mindestens drei Korrekturen, fĂŒhre aber in meinen eigenen Blogartikeln bis zu fĂŒnf Korrekturen durch, in meinen Geschichten sogar mehr, je nach Bedarf.

Das Schema sieht in etwa so aus:

  1. Korrektur am Bildschirm
  2. Korrektur auf einem Ausdruck
  3. Laut lesen
  4. Erneute Korrektur am Bildschirm
  5. Abschließende Korrektur auf einem Ausdruck in einer anderen Schriftart

 

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Das Wort zum
 (bitte beliebigen Tag einsetzen)

 

Falls es dich beruhigt: Niemand ist fehlerfrei. Wenn es also nicht gerade „um die Wurst“ geht, setze dich bei deinen eigenen Blogartikeln nicht zu sehr unter Druck.

NatĂŒrlich sollten sich nicht zig verschiedene Rechtschreibfehler einschleichen. Trotzdem werden deine Leser immer an erster Stelle auf den Inhalt schauen. Achte daher unbedingt auf Mehrwert fĂŒr deine Interessenten.

Wenn du dir die Texterstellung nicht selbst zutraust, hast du die Möglichkeit, einen professionellen Texter oder eine Texterin wie mich zu beauftragen. Wie du einen geeigneten Texter findest und warum du ein ausfĂŒhrliches Texter Briefing erstellen solltest, erklĂ€re ich dir in meinen diesbezĂŒglichen Blogartikeln.

 

Du hast Fragen oder Anregungen zu diesem Thema oder möchtest die professionelle Texterstellung beauftragen? Dann melde dich gern bei mir.

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